06.05.11

Die meisten von Ihnen und euch werden wissen, dass Justyna, Tomek und Gitta in Polen vor zweieinhalb Jahren eine Stiftung gegründet haben, damit es dort im Land eine Möglichkeit gibt, aktiv Tierschutz zu machen und auch Spendenbe-scheinigungen ausstellen zu können.

Justyna hat den Vorsitz übernommen und hat sich eine Idee einfallen lassen, wie die Stiftung möglich weitflächig dazu beitragen kann, dass auch Hündinnen kastriert werden, deren Besitzer die Kosten nicht aufbringen können oder wollen. Dieses Projekt möchten wir hier gerne vorstellen.

  • Bisher sind innerhalb des Projekts teils Dank einer polnischen Spenderin, teils mit Hilfe unseres Vereins und seiner Spender knapp 50 Hündinnen kastriert worden und das innerhalb von vier Monaten. Wir würden gerne dieses Projekt weiterhin unterstützen und bitten alle, die das wollen und können, uns dabei zu helfen.
  • Diese Hilfe ist möglich durch:                                                                                        - mündliche Verbreitung dieser Information                                                                - Einstellen in Foren                                                                                                        - Spenden 

  • Aktion - Kastration

     1. Wem zahlen wir die Kastrationskosten zurück:

    Wir übernehmen die Kastrationskosten für Hüdinnen und obdachlose (herrenlose) Katzen, die in Tierheimen und an Pflegestellen leben, sowie für die Hündinnen, die von armen Personen betreut sind oder bei pathologischen Familien leben.

    2. Grundvoraussetzungen für Rückerstattung der Kastrationskosten

    a) Die maximalen Kastrationskosten pro eine Operation dürfen 150 PLN nicht übersteigen.

    b) Die Rückzahlung der getragenen Kastrationskosten erfolgt nach dem Vorlegen unserem TSV der von Tierärzten ausgestellten Rechnungen.

    c) Die Entscheidung über die Rückzahlung der Kastrationskosten wird von uns in Anlehnung an eine ganaue Analyse der angekommenen Meldungen in Hinsicht auf ihre Dringlichkeit getroffen.

    Wir bitten Sie, uns samt Ihren Meldungen auch die Fotos der zu kastrierenden Tiere sowie ihre genaue Lagebechreibung (Ort, Lebensbedingungen, Alter, etc.) zuzuschicken.

    Die Aktion bleibt aktuell, solange die finanziellen Mittel reichen.

     Rechnungen > siehe "Rechnungen und Belege" > Tierarzt

    29.10.10 Folgende Tiere sind auf Vereinskosten kastriert worden:

      

      


     

     


    17.8.10

              

               

    01.04.10

      

            

      

      

    23.3. 2010

     diese Hündin wurde nicht nur kastriert, sondern ihr wurden auch die Krebsgeschwulste entfernt.

        

                  

                              

    28. 1. 2010

    Gitta hatte Daniel, unseren polnischen Tierarzt, mehrmals freundlich, dann aber auch energisch darum gebeten, uns Bilder von den mit Vereinsgelder kastrierten Tieren zur Verfügung zu stellen. Und hier sind sie nun:

      

     

       

         

         

        

    7.11.09

    Es liegen uns jetzt Rechnungen in Sloty - ausgestellt auf die polnische Stiftung - für erfolgte Kastrationen über ca. 1871,47 Euro vor ( bei schwankendem Umrechnungskurs ). 1500 € stellte der Verein der polnischen Stiftung zur Verfügung. Allein die hohe Summe von 1000 € kam von einem einzigen Spender, Herrn Peter R., dem wir an dieser Stelle von einmal ganz herzlich danken.

    24.09.09

    Gitta berichtet:

    "Daniel konnte in den letzten Wochen nochmal um die 20 Hündinnen kastrieren, die genauen Zahlen wird er mir morgen mitteilen. Das ist aus doppeltem Grund erfreulich, denn diese Kastrationen wurden von dem Geld ausgeführt, welches wir vom Verein aus an unsere Stiftung (die Texte dieser HP sind jetzt auch in deutscher Übersetzung vorhanden)  der überweisen konnten. Diese unsere Stiftung kann sich nun ganz aktuell bald noch einmal mit zwei Gemeinden in Verbindung setzen und deutlich machen, wie groß der Bedarf ist und in diesem Zusammenhang dort um die dringend erforderliche Unterstützung für das  nächste Jahr bitten.

    Der zweite Grund liegt auf der Hand. Eine wachsende Bereitschaft der Bevölkerung zur Kastration ihrer Tiere ist der wichtigste Schritt zur Verhinderung. bzw Einschränkung neuen Tierelends,  und je mehr Menschen hier in Polen jetzt die Vorteile erkennen, die eine Kastration mit sich bringt, desto schneller wird der Kreis wachsen.     

    Das ist wohl genau das, was wir alle anstreben, nur leider gibt es hier eine Kehrseite:  Da die Zahl der Kastrationen deutlich ansteigen wird,  werden wir auf mehr Spendengelder angewiesen sein,  wenn wir konstant weiter die Kosten übernehmen möchten, die ärmere Menschen wie Bauern oder Rentner, aber auch viele andere nicht aufbringen können.

    Wir können an dieser Stelle alle nur noch einmal bitten, den Gedanken unseres Vereins und der Stiftung bei möglichst vielen Menschen im Freundes- und Familienkreis zu verteten. Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, dann kommen wir dem, was uns wichtig ist, ein ganz schön großes Stück näher."

     22.09.09

    Wie wir von Gitta erfuhren, tut sich in Sachen Kastration jetzt einiges. Zunehmend sind jetzt auch Privatpersonen bereit, ihre Tiere kastrieren zu lassen und unser Tierarzt in Polen hat viel zu tun. Das ist sehr erfreulich, denn genau das ist unser Anliegen, nur durch Kastrationen kann das Tierelend in Tierheimen, auf Höfen etc. eingedämmt werden. Allerdings: Die für Kastrationen gedachten Spendengelder sind bald aufgebraucht. Gitta wird demnächst noch genauer berichten.

    18.09.09

    Hier sind wieder Bilder von den Tieren, die über die polnische Stiftung, der wir Geld zur Verfügung gestellt hatten, kastriert werden konnten. Wir sind froh über jedes Tier, das kastriert werden kann und dadurch nicht für neuen. unerwünschten Nachwuchs sorgt.

           

    26.08.09

    Heute erhielten wir einige Bilder von Tieren, die in der letzten Zeit von unserem Tierarzt in Polen mithilfe Ihrer Spenden kastriert werden konnten.

      

                    

                

    • Hier nur die ersten Ergebnisse der Ratssitzungen (3.6.09)

    Im Rahmen des Programms für herrenlose Tier hat die Stadt Barlinek folgende Punkte beschlossen:

    - herrenlose Katzen werden kastriert

    - alle Fundtiere werden gechipt

    Zu obdachlosen Hunden wird noch verhandelt werden.  

    Die mit uns parallel arbeitende Stiftung soll der Stadt ein Konzept vorstellen und die Stadt wird prüfen, inwieweit sie dieses in Zukunft unterstützen und auch gleich in den Haushalt des nächsten Jahres einbinden kann. Die Stiftung wird unter anderem den Vorschlag machen, dass die Hundesteuer in Abhängigkeit zu den Kastrationen stehen soll. Kastrierte Hunde sollen befreit, unkastrierte dagegen etwas höher besteuert werden. Die Stadt hat bereits zugesagt, dass Aufrufe zur Kastration in Form von Plakaten und Aufrufen von ihr unterstützt werden.

    Alles geht noch langsam vor sich, aber wir müssen Geduld haben. Verein und Stiftung sind im ersten Jahr, es braucht einfach Zeit, bis es sich eingelaufen hat.

    ***

    Gitta hatte die Gelegenheit, die sehr aktive Bürgermeisterin vom Nachbardorf Sulimierz kennenzulernen und mit dieser über die Notwendigkeit von Kastrationen zu sprechen. Die Frau versprach, von jetzt an alle Leute mit Hündinnen daraufhin anzusprechen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Ganz sicherlich wird das eine bessere Wirkung haben, als wenn eine fremde Deutsche die Menschen darauf anspricht, denn die Leute haben diese Frau ja selbst gewählt und scheinen ihr zu trauen. Hoffen wir auf Erfolg, es wäre so schön, wenn es bald wieder weiterginge.

    Justyna wird am Sonntag zu Gitta kommen und von den Sitzungsergebnissen berichten. Sie hat telefonisch gute Nachrichten angekündigt. Wir werden dann berichten.    (27.05. ) 

    ***

    Alle kleineren polnischen Städte und Verbandsgemeinden haben die Aufgabe, ein Konzept zu erstellen, wie mit dem Problem der herumstreunenden Hunde und Katzen umgegangen werden soll. Darin sind auch Tierheime enthalten, die entstehen sollen, damit die Tierheime der größeren Städte nicht weiterhin so stark überlastet sind. Damit sind für die kleinen Städte große Kosten verbunden und genau darin liegt unsere Chance, dass wir bei den Kastrationen Hilfe und Unterstützung erfahren werden.

    Justyna und Sosia, beide Mitglieder der polnischen Stiftung, mit der wir eng zusammenarbeiten, sind in die Konzeption eingebunden. Für die Kastration von Katzen gibt es schon erste Zusagen. Weitere Infos folgen. (22.05)

    ***

    Als wir Ende April den Aufruf (s.u.) der Hundehilfe Polen e.V. lasen, berieten wir uns kurz und beschlossen, sofort Geld für die Kastration von Tieren in PT zur Verfügung zu stellen. Gestern erreicht uns eine Mail von Beate De Beau, der Ersten Vorsitzenden der Hundehilfe Polen. Wir sind sicher, dass Beate nicht dagegen hat, wenn wir aus ihrer Mail ein paar Zeilen zitieren.

    Liebe Gisela,
    wenn auch etwas verspätet, aber ganz ganz herzlich möchten wir euch allen von eurem Verein danken für die große Summe, die ihr uns gespendet habt. Unglaublich! […] Viele Kastrationen in Pjotr. Tribunalsky werden dadurch ermöglich werden. Wir haben ja die letzten Monate all die Kastrationen aus unserer Tasche bezahlt, aber ohne weitere Spenden war dies nicht bis in alle Zeiten möglich. Kastrationen sind ja die wichtigste Hilfe für ein Tierheim. Im letzten Frühjahr gab es in PT ca. 60 Welpen – wer nahm da noch einen der älteren Hunde, und ‚älter’ war dann auch schon eine hübsche kleine Hündin mit 2 Jahren ... Aber Stück für Stück kommen wir voran, die ersten Rüden sind auch kastriert, die Anzahl der Welpen (im TH geborene) ist gering geworden. Wir hoffen, dass es alles noch besser wird dort. […]
    Nochmals vielen Dank an euch alle und lieben Gruß
    Beate


  • Aufruf der "Hundehilfe Polen e.V.:

     

    Wir suchen dringend Kastrationspaten!

    Zu unserer großen Freude werden im Tierheim Piotrkow Trybunalski seit einigen Monaten immer mehr Hündinnen und vereinzelt nun auch Rüden kastriert. Allein im April 2009 wurden schon 15 Hündinnen und 2 Rüden kastriert. HHP bezahlt alle diese Kastrationen, da das Tierheim selbst dafür kein Geld hat. Derzeit kostet die Kastration einer Hündin umgerechnet etwas 40 Euro, die Kastration eines Rüden ca. 30 Euro. Für uns ist natürlich viel, viel wichtiger, daß alle Hündinnen im Tierheim kastriert werden, da bereits im April 2009 schon wieder die ersten tragenden Hündinnen bzw. sogar schon Mutterhündinnen mit Welpen im Tierheim an der Kette hingen.
    Das Tierheim Piotrkow versucht momentan, jede neu ins Tierheim kommende, eventuell tragende Hündin so schnell wie möglich zu kastrieren, damit diese wenigstens im Tierheim nicht noch werfen. Auch werden nach und nach Hündinnen kastriert, die schön länger im Tierheim sind.
    Wir möchten unbedingt, dass die Kastrationen so schnell wie möglich weiter geführt werden. Jedoch reicht unser Geld einfach nicht aus, um die hohe Anzahl an Kastrationen weiterhin zu finanzieren. Wir suchen daher dringend Kastrationspaten, die die Kosten für die Kastration einer Hündin ganz oder teilweise übernehmen.
    Derzeit leben ca. 85 Hündinnen im Tierheim Piotrkow und täglich kommen neue dazu. Bitte helfen Sie uns, damit wir dieses so enorm wichtige Projekt weiter führen können und es vielleicht noch dieses Jahr schaffen, dass alle Hündinnen im Tierheim kastriert werden!
    Die Namen der Paten werden dann unter dem Namen der kastrierten Hündin aufgeführt.

    Unser Verein hat eine größere Summe zur Verfügung gestellt, um Tiere im Tierheim Piotrkow Trybunalski kastrieren zu lassen, denn schließlich ist es ja gleich, wer wo Kastrationen finanziert, die Hauptsache ist, dass Kastrationen erfolgen können.

    ***

    Es ist noch schwieriger als gedacht, Menschen zu finden, die bereit sind, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Wir haben aber mittlerweile schon recht viele Menschen gebeten, ihrerseits Nachbarn und Freunde von unserem Projekt zu erzählen und sind zuversichtlich, dass doch mehr und mehr Menschen zur Kastration ihrer Hündin und Katze bereit sein werden.

    Es zeigt sich immer wieder, dass bei der Bevölkerung viele Vorurteile bestehen. Meist wird ein Eingriff als unnatürlich empfunden, oft steht die Religion im Hintergrund. Glücklicherweise zeigt sich insgesamt aber schon ein starker Wandel in der Einstellung zur Geburtenregelung. Nur geht es alles recht langsam zu und so müssen wir behutsam weiter zu überzeugen versuchen.  (30.04.09)

    ***

    Hier und heute einmal der aktuelle Stand zu den Kastrationen. Wir sind fleißig dabei, einzufädeln, dass alles gut vorbereitet ablaufen kann. Daniel, der Tierarzt, spricht von sich aus finanziell schlechtergestellte Menschen mit Hündin an, diese kastrieren zu lassen. Auf diese Weise wurden bisher vier Hündinnen kastriert und der Verein hat die Kosten dank der eingegangenen Spenden übernehmen können. Daniel wird weiter so vorgehen.     

    Die Gespräche mit zwei Bürgermeister sind etwas zähflüssig, aber auch hier kommen wir langsam weiter. Eine Geschäftsfrau aus Barlinek wird sich ebenfalls umhören, wer Hündinnen kastrieren lassen würde. 

    Wioleta hat mit der Stadtverwaltung in Gorzow gesprochen und es könnte gut sein, dass wir dort im Tierheim jetzt bald doch noch mal Hündinnen kastrieren lassen können, denn da sitzen etwa 50 unkastriete Hündinnen und es wird höchste Zeit. Dazu werden wir hoffentlich in den nächsten Tagen etwas erfahren. Das von euch für die Kastrationen gespendete und noch nicht verwendete Geld ist zu gutem Kurs umgetauscht und wartet nun Einsatz. (14.03.09)