Auf dieser Seite soll an alle diejenigen erinnert werden, die auf dem Tierschutzhof "Vierpfoten" für Jahre, Monate, Wochen oder auch nur Tage ein Zuhause gefunden haben und nun im Hundehimmel sind.
August 10
Matka Haskow ist gestorben. Sie litt an Lungenkrebs. Ihr Zustand verschlechterte sich so sehr, dass der Tierarzt sie erlösen musste. Mach's gut Matka Haskow, wenigstens hattest du noch ein paar schöne Wochen bei Gitta.
März 10
Unser Fellchen musste gestern eingeschläfert werden und Irmchen ist vor kurzem ganz friedlich eingeschlafen. Wir sind froh, dass die beiden noch eine gute Zeit bei Gitta auf dem Hof hatten.
Fellchen (+) Irmchen (+)
Januar 2010 - Daniel, unser Tierarzt, musste den kleinen Czekoladek erlösen. Der Krebs verursachte ihm zunehmend Probleme und leiden sollte er nicht. Czekoladek war vor ca. drei Monaten mit fortgeschrittenem Krebs bei bei Gitta angekommen. Zum Glück konnte Daniel ihm die Schmerzen nehmen und so konnte Czekoledek nochmal aufleben und eine unbeschwerte Zeit genießen. Er gehörte zu den wenigen Rüden im Rudel, die einfach nur lieb und unproblematisch und ohne jedes Imponiergehabe waren. Tschüß, kleiner Czekoladek, mach's gut, da wo du jetzt bist.
Dezember 2009: Eine traurige Nachricht: Gitta musste Lani einschläfern lassen. Lani war einfach am Ende ihres Lebens angekommen, sie muss wirklich uralt gewesen sein. In den letzten Wochen hatte es nochmal eine gute Wende gegeben. Lani nahm zu, wurde kräftiger und spielte auf dem Feld ab und zu mit den anderen Hunden. Aber in den letzten Tagen verweigerte sie das Futter, wollte gar nicht mehr aufstehen und hatte an nichts mehr Interesse. Auch der Tierarzt konnte ihr nicht mehr helfen und so haben wir uns dann fürs Erlösen entscheiden müssen.
6.12.09 - Gitta berichtet:
"Vorgestern Morgen lag die alte Babette tot in ihrem Bettchen. Sie war am Vortag noch so fit gewesen, hatte gefressen und an allem teilgenommen. Was mich sehr tröstet ist, dass ich fest davon ausgehe, dass sie nicht gelitten hat, ihr Herz scheint einfach im Schlaf versagt zu haben und Daniel, unser Tierarzt, bestätigt diese Vermutung. Es gab keinerlei Geräusche in dieser Nacht, nichts spricht für einen Todeskampf. Babette war gut ein Jahr bei uns und hat sich von einer verschreckten Hündin zu einer lebensfrohen und selbstsicheren gemausert. Den Kontakt zu anderen Menschen suchte sie nicht, sie blieb immer in meiner Nähe, wir mochten uns gern, wir zwei. "

8.10.09 - Gitta schreibt:
"Gestern hat sich der alte Alf für immer verabschiedet. Sein Herz versagte und er brach im Garten tot zusammen. Alf war ja schon vor eineinhalb Jahren auf den Hof gekommen, damals in schrecklichem Gesamtzustand. Niemand hätte gedacht, dass er noch so lange leben würde, aber der alte Kämpfer hat noch jeden Tag mitgenommen und auch an seinem letzten Tag noch seine Feinde wacker bekämpft. Er wird uns fehlen, der alte Bursche."
Rückblick:
Als Alf auf dem Schutzhof Aufnahme fand, schrieb Gitta:
"Alf hat sein Leben einzig Wioleta zu verdanken, die ihn von der Straße aufsammelte, als sie erfuhr, dass seine Besitzerin ihn angeblich aufhängen wollte. Sie nahm diesen beinahe laufunfähigen Greis unter ihre Obhut, ließ ihn in einer Klinik regelrecht aufpäppeln und als keine Gefahr mehr bestand, dass Alf Krankheiten und Parasiten auf meine Hunde übertragen konnte, brachte sie ihn zu Gitta auf den Hof. Wer denkt, dass nun alles gut ausgegangen ist und Frieden in und um Alf herum herrscht, der irrt. Frischen Mutes legt er sich nun mit den anderen Rüden an, erklärt ihnen mehrmals am Tag den Krieg und fletscht die Zahnstummeln. Er kann nicht mehr kastriert werden und so gehen wir mal davon aus, dass er, solange er laufen kann, auch kämpfen wird und so sind wir froh, dass dieses Zähne keinen großen Schaden mehr anrichten können. "
September 2009: Gitta musste die kleine Uszatka einschläfern lassen. Der Lymphdrüsenkrebs war so weit fortgeschritten, dass ihr Gesamtzustand deutlich schlechter geworden war und die Gefahr bestand, dass sie bald ersticken würde. Es ist sehr schade, dass die Kleine die Zeit auf dem Schutzhof nicht lange genießen konnte, aber zumindest hatte sie durch die Behandlung nochmal acht schmerzfreie Wochen, in denen sie noch oft fröhlich sein konnte und einen qualfreien Tod.
Anfang Juni 09 ging unsere Ginger ins Regenbogenland. Es war ihr nicht mehr zu helfen.
Auch unsere unsere Martha musste eingeschläfert werden, ihre Nieren versagten.
Mitte April 09 musste Gitta Nico, den kleinen Kerl, einschläfern lassen, da er eine schreckliche Zahnvereiterung hatte und seine Nieren schon beinahe nicht mehr arbeiteten. Außerdem lief ihm aus dem Darmausgang eine stinkende Brühe, vermutlich hatte er auch Darmkreb. Schon Anfang April schien er am Ende seines Lebens angekommen und wirkte oft desorientiert.
Nun geht es ihm gut und ermuss sich nicht mehr quälen.
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Fee,
, die lange bei Gitta auf dem Hof leben durfte, musste Anfang April 09 aufgrund ihrer Krebserkrankung eingeschläfert werden.
Leider musste unser Felix eingeschläfert werden (+ Januar 2009) . Er bewegte sich zunehmend verkrampft und bekam auch noch Atemnot. Der Röntgenbefund zeigte eine Geschwulst, die zwischen Magen und Herz saß und auf beide Organe drückte. Leider hat der arme Kerl seine Freiheit nicht lange genießen können, aber wenigstens war sein Leben an der Kette beendet.
Unser Ännchen (30.1.2009) ist tot. Ihre Nieren haben nicht mehr gearbeitet und als Gitta gestern sah, dass sie wieder große Schwierigkeiten mit dem Laufen hat, ist sie mit ihr zum Tierarzt gefahren und hat sie einschläfern lassen. Viel hat sie von unserem Versuch, ihr zu helfen, wohl nicht mehr gehabt. Aber wenigstens ein bisschen Fürsorge hat sie erfahren.
Albercik ( + Dezember 08) 
Der kleine Albercik (Bild entstand noch in polnischen Tierheim) hatte einen Hirnschlag erlitten und war plötzlich blind und völlig orientierungslos. Auch ihn konnte der Tierarzt nur noch erlösen.
- Sina Unsere Sina musste am Dienstagabend (20.12.2008) eingeschläfert werden. Bei Sina war der nicht mehr operable Krebs so weit fortgeschritten, dass sie innerhalb von zwei Tagen so schwach wurde, dass kaum noch Puls spürbar war. Nach Aussagen des Tierarztes hatte sie keine Schmerzen gehabt und bis zuletzt hatte sie gefressen und war mit aufs Feld gekommen, nur war sie völlig kraftlos geworden.

- Die beiden alten Mädels Lea und Bella sind über die Regenbogenbrücke gegangen. Nun können sie im Regenbogenland ein Leben ohne Schmerzen führen. (Dezember 2008)

Tanja (Juli 2008)
Tanja, unser kleiner schwarzer Kampfzahn, musste anfangs auf den Hof getragen werden, weil sie schon nicht mehr laufen konnte. Es dauerte aber nicht allzu lange, da lief sie munter mit aufs Feld. Tanja wusste wohl nicht, wer ihr ihr neues Leben ermöglicht hatte, aber sie bekam sonst so ziemlich alles mit, was ihr das Leben so bietet. Und so manches Mal bildete man sich ein, genau zu wissen, was die kleine Portion Hund sich so denkt, wenn sie mit einem zufriedenen Seufzer in ihr Kissen sank, nachdem sie ihr Umfeld aufmerksam beobachtet hatte. (Tanja war im letzten Monat merklich gealtert. Sie hinkte stärker, ihre Arthrose machte ihr ordentlich zu schaffen. Zeitweise schaffte sie die Treppe zum Hof nicht mehr und entschloss sich, ihr Geschäft im Bad zu verrichten. Als Gitta bemerkte, dass Tanja aufstandt und ihr das Laufen zu viel Schmerzen bereitete, trug sie sie in den Blumengarten. Dorthin hat die Treppe nur zwei Stufen und so konnte die Kleine einigermaßen mühelos zurückkommen.
Vermutlich war auch der Darmkrebs gewachsen, trotzdem war Tanjas Stuhlgang noch gut, seit sie mit Hähnchenfilet, Reis und Möhren gefüttert wurde, was die kleine Dame sehr zu schätzen wusste. Ende Juli starb sie und ist jetzt im Hundehimmel. Der Abschied von Tanja fiel Gitta besonders schwer.
Julek ( + 16.4.08)
Über Julek schrieb Gitta: "Der alte Julek kam ursprünglich aus Pabianice. Er war der wohl in sich verschlossenste Hund, der je zu mir auf den Hof kam. Er mochte weder Mensch noch Tier und lebte die ersten Wochen griesgrämig neben uns. Aber man konnte ihm anmerken, dass die Resignation ihn langsam verließ. Er fraß, kam gerne ins Haus, schien die weichen Hundebetten zu genießen. Angefasst wollte er zunächst nicht werden, er schnappte teilweise nach mir oder machte sich völlig steif. So ließ ich ihn in Ruhe, fütterte ihn zwischendurch mit Häppchen, die er jeweils erstaunt anzunehmen schien. Vermutlich hatte er noch nie Zuwendung erfahren, anders kann ich mir sein Verhalten nicht erklären. Seine Behinderung, die ihm das Gehen so schwer machte, konnte ihm niemand mehr nehmen, ebenso seine Herzschwäche und sein hohes Alter. Aber zumindest schien sich bei Julek ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit eingestellt zu haben und streichelnde Hände nahm er nicht nur gerne an, sondern forderte auch zu mehr auf. Ich hatte ihn sehr liebgewonnen, diesen eigenwilligen alten Kauz. Viele Monate durfte er dann noch hier auf dem Tierschutzhof, bevor er am 14.06.08 verstarb." Mach`s gut Julek!
Amigo (+ 14.09.07)
Amigo, der ca. 13 jährige Hundopi aus Pabianice, er wurde dort als Nr. 1339 geführt, mit seinem so bezaubernden, lieben Gesicht hatte große Angst vor den anderen Rüden in seinem Zwinger, die viel jünger und größer waren als er und getraute sich gar nicht mehr aus seiner Box heraus. Dank der Dauerpaten, die die Hundehilfe Polen gewinnen konnte, durfte er im Mai 07 zu Gitta auf den Hof kommen, was er sichtlich genoss. Aber Amigo war krank und es ging ihm immer schlechter, so dass er am 14.09. von seinen Leiden erlöst werden musste. Armer, alter Amigo, aber wenigstens ein paar schöne Monate durftest du bei Gitta noch verleben....
Seniorita 
Beska ( + Juli 2007)
Dieses Bild zeigt Beksa im Tierheim in Swarzedz. Im Juli 2007 nahm Gitta die Hündin bei sich auf, aber es war Beksa nicht lange vergönnt, auf Vierpfoten zu leben. Sie war so krank, dass es für sie keine Chance mehr gab. Obwohl der Arzt alles Menschenmögliche tat, Beksa immer wieder am Tropf hing, musste Gitta der Einschläferung zustimmen. Wichtige Blutwerte waren katastrophal, die Leberzirrhose so weit fortgeschritten, dass Beksa schlimme Schmerzen hatte. Die Nieren waren kaputt und ihre Haut völlig entzündet.
Gitta schrieb: "Es tut mir so leid, dass ich sie nicht früher zu mir geholt habe, so konnte ich einfach nur noch verhindern, dass sie in Swarzedz lange hätte leiden müssen. Sie liegt jetzt unter der Trauerweide in meinem Garten begraben, nahe bei Elza, die ich damals auch so schnell einschläfern lassen musste."
Elza (+ ?)
Die kleine Elza war eine sehr kranke Hündin. Unter großen Schmerzen hat sie in einem polnischen Tierheim gelebt und wurde leider zu spät entdeckt. Die "Hundehilfe Polen" bat Gitta, Elza zu sich auf den Schutzhof zu nehmen, was auch zum nächstmöglichen Termin erfolgte. Leider war es zu spät, sie war so krank, dass sie vom Tierarzt nach der ersten Untersuchung eingeschläfert werden musste. Wenigstens ist ihr weiteres Leiden erspart worden. Sie hat ein Grab auf dem Hof bekommen.
Kama Sunja (Bild folgt)
Tiffi (rechts)
Rudi 
Da Gittas Laptop Anfang des Jahres den Dienst versagte, sind viele Bilder und Texte verloren gegangen, aber wir bemühen uns, Fakten zu rekonstruieren, aber Irrtümer sind nicht ausgeschlossen.
